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World Toughest Mudder und was davor geschah (1)

Veröffentlicht am 28.12.2015

 

 

Der letzte Blogeintrag ist nun schon sehr lange her und wie ich schon einmal erwähnt habe, ist dies in der Regel kein gutes Zeichen, was meine sportlichen Erfolge angeht.

 

Ich hatte mir nach dem, nennen wir es „Übergangsjahr 2014“, für 2015 einiges vorgenommen. Angefangen von einigen Spartan Races bis zum krönenden Abschluss im November mit dem World Toughest Mudder in Las Vegas. Um es gleich vorweg zunehmen: zum World Toughest Mudder hatte ich mich schon 2014 angemeldet, nachdem ich die Bilder der 2014-Ausgabe gesehen hatte  und voller Ehrgeiz und Motivation den Frühbucher-Rabatt in Anspruch genommen und mal eben knapp 500$ in die USA übewiesen hatte. Mein Gedanke war dabei, ich hab ja ein ganzes Jahr um locker in Form zu kommen.

 

Bei einer theoretischen Arbeitswoche von 40h und praktisch 60-80h war es dann leider doch etwas schwierig die nötige Zeit und vor allem Motivation aufzubringen, das übrige Privatleben zu vernachlässigen und viel zu trainieren.

 

Daher wurden aus dem großen sportlichen Comeback in erster Linie Wettkampfabsagen, da mir einfach die Form fehlte und ich kein Lust hatte hinterherzulaufen.

Es wurden dann insgesamt 4 Wettkämpfe im Jahr 2015:

 

  1. Göttinger Altstadtlauf: der örtliche Kirmeslauf.  Immerhin ein Erfolg. Trotz mickriger Performance erster Platz in der Einzelwertung des  Firmenlaufs über 5km. Hier zählt zwar nur die Teamwertung , aber immerhin.
  2. Spartan Race Europameisterschaften in Tatranska Lomnika (oder so ähnlich)  in der Hohen Tatra in der Slowakei. Ich war zwar überhaupt nicht konkurrenzfähig, aber ich hatte Bock zu rennen. Außerdem war ich noch nie in dieser Gegend Europas. Bin dann mit Frau am Steuer Freitagabend losgefahren, Samstagmittag angekommen, Sonntagvormittag gerannt, nachmittags wieder ins Auto und nach ein paar Stunden Schlaf Montagmorgen wieder zur Arbeit. Von dem Wettkampf selber hatte ich etwas mehr erwartet. Es gab sehr wenige Hindernisse. In erster Linie ging es die ersten 5km eine Skipiste zur Bergstation des Skigebiets hoch und wieder runter und danach noch weitere 25km flach weiter.  Wenn ich lauftechnisch etwas fitter gewesen wäre, hätte ich etwas mehr Spass gehabt. So habe ich, nach dem ich am ersten Berg meine Körner verschossen hatte,  ziemlich gelitten und war nach 3,5h mehr als 40min hinter Jonathan Albon im Ziel. War dennoch ein nettes Wochenende.
  3. Frankfurt Marathon. Hiefür hatte ich gemeldet, weil ich wusste, dass ich das Training für den World Toughest Mudder unbewusst bestimmt immer weiter nach hinten verschieben würde. Für mein Unterbewusstsein ist es einfach zu unrealistisch 24h am Stück zu laufen, daher sagte es mir, dass es auch nicht nötig sei zu trainieren. Zum Glück kenne ich mittlerweile meinen Schweinehund nach über 25Jahren Ausdauersport.  Denn einen Marathon kennt er und weiß, dass ich ohne Training sehr leiden würde.Das Marathontraining war dann zwar auch ziemlich mies (ca. 40 bis max. 70km/Woche), aber besser als die 20-30km pro Woche vorher.Der Marathon war dann auch ein voller Erfolg, da ich es es zum ersten Mal bei nun 5 Marathons geschafft habe ohne Geh-, Steh oder sogar Sitzpause durchzulaufen. Mit 2:45h war er zwar auch der bisher langsamste, aber bei den anderen hatte ich auch etwas mehr trainiert.
  4. World Toughest Mudder: folgt...